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Joker

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Donnerstag, 10. August 2017, 13:04

Ruhig geworden hier :P

Ich komme noch mal auf dem AM8-Umbau zurück. Mich reizt der Umbau nach wie vor, und es gibt jetzt die Möglichkeit das für wirklich keines Geld hin zu kriegen:

Marthen Bishop, ein Youtuber den ich verfolge, hat mit der Firma Dold-Mechatronik einen Deal gemacht , dass die ein Set mit allen benötigten Profilen und Winkeln für den Umbau, fertig zugeschnitten in der richtigen Länge anbieten. Der Preis dafür ist unschlagbare knapp 20€ :thumbsup:
Jetzt war die Firma allerdings scheinbar etwas überfordert mit der Nachfrage, so dass das Set erstmal ausverkauft ist . Wenn es wieder verfügbar ist werde ich es mir aber wahrscheinlich holen, denn der Preis ist genial. Was man noch braucht sind ca. 100 Nutensteine und Schrauben. Die Nutensteine kosten bei Dold 0,22€ das Stück, also sehr teuer eigentlich. Ich denke das kann man auch aus China billiger haben. Vermutlich wird man für alles zusammen unter 40€ bleiben- vielleicht auch für noch jemand hier interessant.
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kpax

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Donnerstag, 10. August 2017, 13:14

Bei mir liegt es am schönen Wetter, habe beschlossen mich bei schlechtem Wetter weiter damit zu beschäftigen xD habe noch mosfets rumliegen und mir einen neuen extruder bestellt. Allerdings lagere ich im Moment alles in der Nähe des Druckers und zum Umbauen und drucken komme ich nicht.
Falls es demnächst mal wieder zu Ikea geht werde ich mir definitiv einen Lack Tisch mitbringen, um ein Gehäuse für den Drucker zu bauen.
Eigtl muss ich dafür aber erstmal meinen Hobbyraum aufräumen und einen vernünftigen Schreibtisch besorgen/bauen.
Irgendwie habe ich zu wenig Zeit 8|

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Freitag, 11. August 2017, 21:53

Ich war jetzt erstmal im Urlaub und muss noch das restliche "schöne" Wetter im Urlaub genießen ;)
Bevor ich wieder in die Arbeit gehe...

Dann geht es auch mit dem Drucker erst wieder weiter :)
Nutze aktuell eher die Zeit wenn ich daheim bin um lange Drucke zum Starten. Aber verbaut ist davon noch nichts...

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Mittwoch, 30. August 2017, 08:49

Mal eine Frage die jetzt weniger mit dem Umbau zu tun hat sondern mit Offsets...

Ich hab zum Befestigen der Glasplatte auf dem Druckbett die Foldbackklammern gegen eine Klemmung mit Schrauben ausgetauscht (https://www.thingiverse.com/thing:2456602).

Mein Problem ist jetzt, dass wenn er nach dem Home-All (X:0 Y:0 Z:0) Befehl folgendes macht -> Er fährt minimal wieder raus in Seine festen Offsets und berührtmit der rechten Seite des Nadel an die Klemmung kommt.
Folge daraus ist natürlich, dass mir wenn das die Nadel heiss ist es schmilzt.

Hat jemand zufälliger weise eine Anleitung oder kann mir helfen, dass er nach dem Home All- Befehl z.B. nur Z auf 10.00 fährt (vom Endstop aus gesehen, der dann natürlich 0.00 darstellt) und Y/X bei 0.00 lässt?

Joker

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Mittwoch, 6. September 2017, 22:27

Mal ein kleines Update von mir. Ich habe meinem A8 diese Woche eine Frame aus Aluprofilen verpasst entsprechend dieser Anleitung.

Zu den Bezugsquellen der Teile unten mehr. Zunächst mal habe ich alle benötigten Teile ausgedruckt und den Frame "leer" aufgebaut. Für den Umzug des eigentlichen Druckers in den neuen Frame muss man dann zwar ein paar Teile wieder abbauen, aber ich wollte sicher gehen dass alles passt und ich nichts vergessen habe oder falsch gedruckt habe- ansonsten hätte ich ein Problem, da das ja mein einziger Drucker ist.
Was ich schon mal vorab probiert hatte, war ob die Wellen in die entsprechenden Führungen passen. Das war bei mir nicht der Fall, da die Löcher minimal zu klein waren. Ich weiß nicht ob das an den Modellen liegt oder ob mein Drucker einfach nicht genau genug druckt. Aber ich habe dann einfach bei den entsprechenden Teilen die Löcher aufgebohrt. Ein 7.5mm Bohrer hat gar kein Material abgenommen, ein 8mm ganz minimal, also es hat fast auch so gepasst.


Dann erfolgte in einer Nachtaktion der Umzug. Ich muss sagen das geht wirklich sehr einfach wenn der Frame schon steht und ausgerichtet ist:
- Y-Wellen herausziehen, Heatbed ausbauen, im neuen Frame alles einbauen, der Riemen wird ein paar cm kürzer, kann also weiter verwendet werden.
- Y-Motor und Endstop umbauen, Riemen kürzen und neu spannen
- X-Achse oben aus dem alten Frame herausnehmen (im ganzen)
- Z-Wellen, Spindeln Motoren und Endstop umbauen
- X-Achse wieder von oben auf die Wellen setzen. Der Riemen wird auch hier minimal kürzer, muss also auch gekürzt und neu gespannt werden, aber sonst muss auf der X-Achse nichts geändert werden
- Mainboard und (wenn vorhanden) MosFets umbauen, alles neu verkabeln

Zum Schluss alles testen und neu Leveln. Fertig. Der reine Umbaue dauerte bei mir ca. 3 Stunden bis der Drucker wieder lief.
Achso, warum habe ich die Halterung für Netzteil und LCD nicht gedruckt? Weil ich noch ein Gehäuse für den Drucker haben will für einen abgeschlossenen Bauraum und da die Elektronik extern kommt.


Wirkliche Erfahrungen mit dem neuen Frame habe ich noch keine, allerdings kann ich eins sagen: Ich hatte mir ja vorher jede Menge Teile für die Stabilisierung des Acryl-Rahmens gedruckt, und das hat wirklich einen signifikanten Unterschied gemacht. Flächen wurden sehr viel glatter etc. Aber: Im Endeffekt ist das alles Quatsch (meine Meinung).
Der Umbau auf Metallrahmen löst auf einen Schlag alle Stabilitätsprobleme des A8, und ein Y-Riemenspanner ist auch schon mit dabei. Die Kosten liegen Größenordnung 40€. Also wer sowieso Verbesserungen des Rahmens vornehmen möchte, dem würde ich mittlerweile gleich raten einen gescheiten Rahmen wie diesen zu bauen. Bei den gedruckten Stabilisierungen kommt man von einem Problem ins nächste (Beispiel: Y-Spanner wird verbaut. Wenn man jetzt den Y-Riemen spannt, verbiegt sich das Frontteil. Also Stabilisierung dafür drucken. Nun verbiegt sich die Strebe im Mittelteil. Also dafür wieder was drucken. Etc.).

Mittlerweile gebe ich George recht, eigentlich könnte man weiter gehen und die Aluprofile gleich so bauen dass man ein geschlossenes Gehäuse drum herum bauen kann. Ich habe da mal kurz durchgerechnet was das mehr an Profilen und Schrauben kosten würde, und das wären schon noch mal so 50€. Von daher denke ich ist dieser Umbau schon OK. Wenn ich in Richtung Cube gehen würde, würde ich den Drucker aber eh gleich auf CoreXY umbauen :thumbsup:

Zu den Teilen:
- Aluprofile und Winkel habe ich von Dold-Mechatronik fertig als Satz. Ich habe noch die erste Charge die nur 20€ gekostet hat
- Schrauben habe ich von Schrauben-Luchs und aus meiner Bestandskiste
- Hammermuttern und Vierkantmuttern habe ich vom Bohrers Shop (Welche übrigens sehr geil ist für generelle Ersatzteile zum Thema 3D-Drucker. Die Preise sind OK und ich habe ein paar mal was bestellt was immer innerhalb 2 Tagen bei mir war). Geht auch noch billiger vom Chinesen, aber ich wollte nicht so lang warten.

Jetzt habe ich ein leeres Acryl-Gehäuse mit meinem gedruckten Stabilisierungen hier stehen. Will die gedruckten Teile jemand haben? Gedruckt mit grünem Janbex PLA. Also wie gesagt, die bringen schon viel, aber es wird sicherlich nicht so stabil wie mit dem Metallrahmen. Gegen Versand oder Abholung, ansonsten sind die Teile ein Fall für die Tonne da ich selber keine Verwendung mehr dafür habe.
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kpax

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Sonntag, 10. September 2017, 18:32

wow, das wirkt ja wirklich sehr stabil und edel.
hast du schon erste testdrucke? hast du schon irgendwelche Verbesserungen feststellen können?

Joker

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Freitag, 15. September 2017, 10:52

Oh, ganz übersehen dass es hier ne Antwort gab, sorry :P

Also ich habe jetzt keine Vergleichsmöglichkeiten im Sinne von "gleiches Objekt vor und nach dem Umbau gedruckt". Ich hatte ja auch vorher schon Verbesserungen am Rahmen vorgenommen, die einiges an Verbesserungen gebracht haben. Von daher ist der Umbau auf den Metallrahmen jetzt keine revolutionäre Verbesserung. Es macht aber alle anderen gedruckten Rahmen-Verbesserungen auf einen Schlag überflüssig, allein das rechtfertigt für mich schon den Umbau.
Im Moment experimentiere ich mit den Druckgeschwindigkeiten, und da schein mit dem Metallrahmen noch einiges drin zu sein ohne Qualitätseinbußen.

Im Moment baue ich noch eine Kiste mit Tür in die das ganze Ding rein kommt. Da ich Elektronik und LCD dann nicht mehr direkt am Rahmen verbauen will sondern am Gehäuse, muss ich da aber noch auf ein paar Teile warten (z.B. längere Kabel).
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Flexplays

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Montag, 18. September 2017, 22:38

Hab mal ne Frage. Und zwar hab ich den Drucker seit einiger Zeit fertig aufgebaut und wollte die ersten Sachen drucken. Habe auch die Datei im gcode Format auf die SD Karte kopiert, allerdings erkennt der Drucker das nicht. Wie hast habt ihr das gemacht? Ich hatte (bis jetzt :P) keine Zeit mehr, mich damit zu beschäftigen ^^. Außerdem hat der Drucker, als ich die Achsen auf Null fahren lassen wollte, die Begrenzer Taster (ich nenn die jetzt mal so :pleasantry: ) wohl nicht erkannt, sodass die Motoren nicht gestoppt haben, als die Achsen eigentlich schon bis an den Rand gefahren sind... Woran könnte das liegen?

Grüße,
Flexplays

Joker

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Dienstag, 19. September 2017, 08:37

Zu dem SD-Karten Problem kann ich nix sagen, das hat bei mir einfach funktioniert. Aber ich drucke aktuell ausschließlich über Octoprint.
Ist es wirklich eine gcode Datei und du hast z.B. nicht aus versehen die STL drauf kopiert? Ist mir selber schon passiert...

Dass er die Endstops nicht erkennt kann eigentlich nur dran liegen dass die Schalter nicht richtig angeschlossen sind. Also erstmal überprüfen:
- sind die Endstops überhaupt angeschlossen
- sind auch die richtigen Endstops an der richtigen Buchse angeschlossen? Wenn der X-Endstop z.B. an der Y-Buchse angeschlossen ist, dann funktioniert es natürlich nicht...
- ansonsten kann eigentlich nur der Schalter defekt sein. Vielleicht mal den Durchgang messen wenn er gedrückt ist.

Das Homing muss sauber funktionieren bevor du irgendwas drucken kannst.

Edit: Noch mal zur Sicherheit nachgefragt: Der Motor hat nicht gestoppt, obwohl der Schalter gedrückt war, richtig? Nicht dass deine Motoren falsch rum laufen und er z.B. an der X-Achse zum rechten Rand fährt anstatt zum linken. Der A8 hat ja nur Min-Endstops und keine Max.
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Dienstag, 19. September 2017, 08:45

Danke für die Antwort. Eigentlich habe ich schon die gcode Datei verwendet.
Eignetlich sind die Taster richtig angeschlossen, also were ich sie mal auf Funktion testen...

Edit: Noch mal zur Sicherheit nachgefragt: Der Motor hat nicht gestoppt, obwohl der Schalter gedrückt war, richtig? Nicht dass deine Motoren falsch rum laufen und er z.B. an der X-Achse zum rechten Rand fährt anstatt zum linken. Der A8 hat ja nur Min-Endstops und keine Max.


Genau, der Motor hat nicht gestoppt und eigentlich laufen die schon richtig rum...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flexplays« (19. September 2017, 08:52)


Joker

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Dienstag, 19. September 2017, 09:14

Du kannst auch mal übers Menü am LCD in den Modus gehen wo man die Achsen manuell fahren kann. Dort wird auch der Status des zugehörigen Endstops angezeigt (on/off).
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Freitag, 6. Oktober 2017, 15:00

Mal eine Frage von mir...mein Drucker spinnt in letzter Zeit ein bisschen...

Der Extruder zieht am Anfang zum erstellen der Brim-Schicht das Filament nicht richtig ein...er druckt nur eine ganz dünne durchsichtige Schicht.
Die Bodenplatte des zu Druckenden Objektes Druckt er allerdings ganz normale ohne Probleme.

An der Datei kann es nicht liegen, da ich seit dem ich den Drucker besitze immer die selbe Datei nutze um den Kalibrations-Würfel zu drucken und er vorher schon eine Brim schicht gedruckt hat.

Wie oben schon geschrieben vermute ich, das es am Extruder liegt, der das Filament nicht richtig einzieht. Hattet jemand schon mal das selbe Problem?

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Dienstag, 7. November 2017, 15:53

So mal wieder ein kleines wenn auch unschönes Update von mir...

Nach dem ich meine PLA-rollen alle Verdruckt habe (...kaum hat man nen 3D-Drucker kommt jeder und möchte was gedruckt haben...), habe ich mich mal an ABS gewagt (wenn auch unfreiwillig wegen einer falschen bestellung).

Wie sind denn eure Erfahrungen mit ABS beim Anet A8? Ich hab weißes ABS von eSUN ich kann das mit 0,2mm, HotEnd 245 Grad und HotBed 100 Grad gut drucken. Wenn ich allerdings etwas drucke was eine relativ geringe oberfläche auf dem HotBed hat, löst sich der Druck trotzdem von der Platte ab, egal ob ich Krepp mit Haarspray, Glasplatte oder direkt auf das HotBed-Drucke. Weis jemand eventuell warum?

Die 245 Grad am HotEnd und die 100Grad am HotBed erreiche ich auch nur wenn ich sowohl den Nozzle-FAN als auch den Extruder-Fan (der mir tierisch mit seinem gebrumme auf die Nerven geht) abklemme/ausstecke, das ist doch auch nicht normal oder?

Und jetzt das eigentlich Unschöne Update:

Gestern habe ich mir für die Siedler von Catan ein Spielfeld gedruckt, da ich mir gerade ein 3D-Spielfeld aufbaue (Daher auch das weiße ABS...was eigentlich weißes PLA sein sollte...).
Während des Druckes hat sich mit meinem lauten zischen und viel gestank, der Stecker vom HotBed verabschiedet. Bloß gut das ich den Drucker via Repetier Host hab laufen lassen und nebenbei was am PC gemacht habe. Ich stelle später nochmal ein Foto Online wie toll der aussieht...

Ich kann daher nur nochmal ausdrücklich darauf hinweisen Brandschutzmaßnahmen einzubauen bzw. an dem Stecker eine Zugentlastung herzustellen und von 2 Stromführenden Kabel auf 4 zu erweitern um die Last auf dem Anschluss besser zuverteilen.

EDIT:
Foto angehängt. Sorry für die schlechte Qualität habe das Foto gerade nur schnell mit dem Handy gemacht und das wollte nicht richtig fokussieren...
»V!P3R« hat folgendes Bild angehängt:
  • 20171106_211510.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »V!P3R« (7. November 2017, 17:56)


der_george

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Mittwoch, 8. November 2017, 11:36



Wie sind denn eure Erfahrungen mit ABS beim Anet A8? Ich hab weißes ABS von eSUN ich kann das mit 0,2mm, HotEnd 245 Grad und HotBed 100 Grad gut drucken. Wenn ich allerdings etwas drucke was eine relativ geringe oberfläche auf dem HotBed hat, löst sich der Druck trotzdem von der Platte ab, egal ob ich Krepp mit Haarspray, Glasplatte oder direkt auf das HotBed-Drucke. Weis jemand eventuell warum?


Wichtig ist richtig vorzuwärmen. Nur weil dein Sensor 100 °C anzeigt heißt es noch nicht, dass die Oberseite deiner Druckplatte schon mehr als 50 °C hat ;) Also du solltest den Drucker - besonders das Druckbett gut vorwärmen.

Der Düse-Druckbett-Abstand ist auch sehr wichtig. Er sollte etwas geringer als eine normale Schichthöhe sein.

Zudem darf bei ABS der Drucker nicht im Luftzug stehen. Schon ein leichter Luftzug kann zu Spannungen im Bauteil durch unterschiedliche Auskühlung hervorrufen.

Sollten sich die Bauteile weiterhin lösen, hift bei ABS ein "Raft" zu drucken. Kann man in praktisch jedem Slicer einstellen.

Zitat

Die 245 Grad am HotEnd und die 100Grad am HotBed erreiche ich auch nur wenn ich sowohl den Nozzle-FAN als auch den Extruder-Fan (der mir tierisch mit seinem gebrumme auf die Nerven geht) abklemme/ausstecke, das ist doch auch nicht normal oder?


Das ist normal. Aber das solltest du niemals tuen. ;) 245 °C Extruder sind auch zu hoch - außer du druckst mit extrem hoher Geschwindigkeit. Das macht aber die Standard-Mechanik des Anet A8 aber nicht mit. ;)



Zitat

Ich kann daher nur nochmal ausdrücklich darauf hinweisen Brandschutzmaßnahmen einzubauen bzw. an dem Stecker eine Zugentlastung herzustellen und von 2 Stromführenden Kabel auf 4 zu erweitern um die Last auf dem Anschluss besser zuverteilen.

EDIT:
Foto angehängt. Sorry für die schlechte Qualität habe das Foto gerade nur schnell mit dem Handy gemacht und das wollte nicht richtig fokussieren...


Jup. Zugentlastung herstellen - oder wie ich - gleich direkt anlöten. Die Fehlerquelle ist einfach zu groß - selbst wenn der Stecker direkt runter geht und nicht anfängt zu schmoren ist der laufende Druck schon hin. :)

So long :0)
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Mittwoch, 8. November 2017, 15:08

Wichtig ist richtig vorzuwärmen. Nur weil dein Sensor 100 °C anzeigt heißt es noch nicht, dass die Oberseite deiner Druckplatte schon mehr als 50 °C hat ;) Also du solltest den Drucker - besonders das Druckbett gut vorwärmen.
Ich wärme das Druckbett immer manuell vor, messe dann nochmal mit nen Infrarotmessgerät und starte erst den Druck am Drucker wenn die Platte warm genug ist.
Der Düse-Druckbett-Abstand ist auch sehr wichtig. Er sollte etwas geringer als eine normale Schichthöhe sein.
Bin am überlegen ob ich nochmal geld in die Handnehme für satz fühlerlehren, da ich aktuell nur mit einem Din A4 Papier einstelle...andererseits rüste ich jetzt dann aber auf einen Autolevel Sensor um (Hab ich schon alles daheim liegen nur noch keine Zeit gehabt bisher...)
Zudem darf bei ABS der Drucker nicht im Luftzug stehen. Schon ein leichter Luftzug kann zu Spannungen im Bauteil durch unterschiedliche Auskühlung hervorrufen.
Steht er gott sei dank nicht ^^
Sollten sich die Bauteile weiterhin lösen, hift bei ABS ein "Raft" zu drucken. Kann man in praktisch jedem Slicer einstellen.
Werde ich einmal ausprobieren sobald der Stecker / Die Kabel repariert sind. Ich habe es aktuell nur mit einer "Brim" versucht...
Das ist normal. Aber das solltest du niemals tuen. ;) 245 °C Extruder sind auch zu hoch - außer du druckst mit extrem hoher Geschwindigkeit. Das macht aber die Standard-Mechanik des Anet A8 aber nicht mit. ;)
Unter 245 Grad klumpt noch das Filament. Ich drucke aktuell noch mit der CURA Standart einstellung :pinch: , da muss ich gestehen damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Aber ich werde das nochmal anpassen bzw. mit den einstellungen ein bisschen spielen.
Jup. Zugentlastung herstellen - oder wie ich - gleich direkt anlöten. Die Fehlerquelle ist einfach zu groß - selbst wenn der Stecker direkt runter geht und nicht anfängt zu schmoren ist der laufende Druck schon hin. :)
Oder wie ich machen...ne Cable-Chain hinbauen und sie dann weg bauen weil man die Holzplatte austauschen möchte :blackeye:. Und ohne Chain beim ersatzteil drucken raucht dann der Stecker ab :dash:.

Danke auf jedenfall für deine Tipps! Ich werde sobald er wieder geht es ausprobieren und nochmal berichten ^^

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Mittwoch, 8. November 2017, 15:56

Eine Fühlerlehre kann ich nur empfehlen. Das mit dem Blatt Papier ist mehr oder weniger gutes Raten.
Ich habe außerdem bei mir die Federn zwischen Heizbett und Halter durch Silikonpuffer ersetzt. Dadurch verstellt sich die Position des Heizbetts so gut wie gar nicht mehr, bei den Federn kommt es vor dass eine mal leicht kippt und schon passt es nicht mehr. Ich kontrolliere alle paar Drucke mal den Abstand, aber wirklich verstellen muss ich äußerst selten was. Daher habe ich mir auch keinen Autolevel Sensor zugelegt, brauche ich einfach nicht :)

Was den Anschluss des Heizbetts angeht, ich habe eine Zugentlastung angebracht und den Stecker voll belegt (also vier Kabel für die Stromzufuhr). Anlöten wollte ich nicht, denn so kann ich das Heizbett auch einfach mal abstecken wenn ich was am Drucker umbaue.

Zu ABS kann ich sonst nichts sagen, noch nicht probiert. Mit PETG habe ich recht gute Erfahrungen gemacht.

Mein Drucker ist im Moment zerlegt und wartet auf eine Lieferung neuer Wellen. Ich tausche bei mir alle sechs Wellen gegen gehärtete 8mm h6 Wellen aus, da die zumindest teilweise extrem krumm sind und je nach Druckobjekt zu sehr unschönen Defekten am Objekt führen. Und in dem Zuge baue ich dann noch Igus-Lager und starre Z-Kupplungen ein. Bis dahin ist bei mir erstmal Druckpause :D
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Samstag, 11. November 2017, 14:11

Hast du einen link zu den silikon Puffern?

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Sonntag, 12. November 2017, 13:08

Hier ist der Link

Top Laden für Drucker Teile übrigens. Schon öfter da gekauft, immer schnell, günstige Versandkosten, gute Ware. Auch das Filament ist brauchbar.
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Montag, 13. November 2017, 14:53

Bestellt :thumbsup:

unter anderem auch noch mehr sachen für den Drucker
werde wenn es die Hand zulässt... die Tage mal versuchen ein paar Sachen zu ändern und Probleme zu lösen.

Problem 1: Warping

Lies sich ganz gut durch den Tipp von George eindämmen
und zwar habe ich einfach eine Rettungsdecke aus einem alten Verbandskasten genommen und über den Drucker gestülpt.
Da werde ich mir noch ein Gehäuse drum bauen aber für den Anfang nicht schlecht.

Problem 2: Haftung / erste Schicht

Ich habe bei mir noch das Problem, dass die erste Schicht ziemlich mies ist.
Der Abstand zwischen Nozzle und Druckbett passt gut (1x Blattstärke oder wie Joker sagt "gut Geraten") die Fläche ist aber nicht ganz eben und die Haftung ist auch nicht die Beste
somit werden die ersten Layer ehr schlecht als recht.
Ich hoffe das Ganze mit der Glasplatte, der anderen befestigung und Haarspray in den Gríff zu bekommen.

Zu aller erst ist jetzt warten auf die Teile angesagt :vain:

Joker

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Montag, 13. November 2017, 19:09


Da werde ich mir noch ein Gehäuse drum bauen aber für den Anfang nicht schlecht.

Jo, also ich hab mir mittlerweile ein Gehäuse gebaut und seitdem auch keine Probleme mehr mit Warping. Kann mal demnächst ein paar Bilder rein stellen wenn ich Zeit finde. Mittlerweile würde ich es zwar komplett anders machen, aber egal :D

Zitat

Ich habe bei mir noch das Problem, dass die erste Schicht ziemlich mies ist.
Der Abstand zwischen Nozzle und Druckbett passt gut (1x Blattstärke oder wie Joker sagt "gut Geraten") die Fläche ist aber nicht ganz eben und die Haftung ist auch nicht die Beste
somit werden die ersten Layer ehr schlecht als recht.
Ich hoffe das Ganze mit der Glasplatte, der anderen befestigung und Haarspray in den Gríff zu bekommen.

Was heißt denn "ziemlich mies"? Löcher drin? Mach am besten mal ein Foto vom ersten Layer. Glasplatte kann ich auch nur empfehlen, weil mit einer ebene Platte hast du überhaupt erst die Chance das gleichmäßig gelevelt zu bekommen. Den ganzen Mist mit Haarspray etc würde ich lassen. An meine Glasplatte kommt nur Wasser, sauberer Lappen und die richtige Temperatur. Die Drucke haften so fest auf dem Glas dass ich das bis auf 35°C abkühlen lassen muss bei größeren Objekten dass ich überhaupt eine Chance habe das wieder runter zu kriegen. :thumbsup:
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