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der_george

"Mein Name ist George - Der George"

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17.07.2015, 15:31

der_george - NAS-TY-PI



Heute beginne ich den Worklog zu einem Projekt an dem ich schon eine Weile arbeite.

Hintergrund:
Seit Jahren bin ich begeisterter Dropbox Nutzer. Ich möchte den Komfort der Cloud-Synchronisation der Dateien mit denen ich Arbeite nicht mehr missen. In meinem Studium war das eine riesige Hilfe. So konnte ich von überall ständig auf all‘ meine Sachen zugreifen und diese öffnen und bearbeiten. Egal ob eine CAD-Konstruktion sowohl vom Laptop unterwegs, gemeinsam mit Kommilitonen im Rechnerraum, als auch von der leistungsfähigen Workstation zuhause zu bearbeiten als auch ganz einfache Alt-Klausur Sammlungen mit weiteren Hilfen und Lösungen zusammen mit Freunden anzulegen und noch viele, viele mehr.
Einmal diese ganzen Vorteile kennengelernt wollte ich sie natürlich auch nicht für meine privaten Daten missen. Nur habe ich da riesige Bedenken in Sachen Datensicherheit. Private Dateien unverschlüsselt in der Cloud? Nee, is nicht… Nach einigem Nachforschen bin ich auf eine Lösung gekommen mit der ich halbwegs was anfangen konnte – in dem man zumindest die Dateien in der Cloud(Dropbox) sicher verschlüsseln konnte. Einige Dateien habe ich seit dem auch in der Dropbox benutzt. Richtig persönliche Sachen natürlich weiterhin nicht.
Aber bei all‘ dem hab ich immer noch so meine Bedenken. Es war Zeit für eine private Cloud. Zuerst habe ich es mit einem kleinen Synology DS213j NAS (2x 2TB WD Red im RAID 1) versucht. Nicht schlecht, aber kommt nicht ganz an meine Vorstellungen ran. Und dann als die Sicherheitsprobleme mit den Synology Produkten bekannt wurden (die mittlerweile wieder behoben sind) habe ich beschlossen ihn wieder lieber im lokalen Netz als Spiegelserver+Netzlaufwerk für wichtige Daten zu nutzen (sein voriger Verwendungszweck).
Ich merkte schon ich komme um eine selbstgebastelte Lösung nicht herum. Entweder die Software passt mir nicht, oder eben die Hardware (besonders Festplatten). Nach langer Überlegung habe ich mir eine Lösung überlegt mit der ich zufrieden bin. Als großer Raspberry Pi Fan ist es eigentlich kein Wunder, dass ein solches Board die Basis bildet. Die Leistung ist zwar sehr gering, aber sie wird nach der einmaligen Einrichtung keine Rolle mehr spielen, da die Bandbreite des Internetanschlusses auf jeden Fall limitiert.

Hardware:
Im Mittelpunkt steht wie schon geschrieben ein Raspberry Pi – einer vom Typ Raspberry Pi B+ gekauft kurz vor der (überraschenden) Vorstellung des Raspberry Pi 2 B
Das Betriebssystem, Cloudsoftware und wichtige Daten werden sich auf einer 64 GB microSDXC (SanDisk Ultra Class 10) befinden.
Datengrab inklusive Spiegelung der SD wird sich auf einer Western Digital Red mit 4TB (WD40EFRX) wiederfinden. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den WD Red Platten gerade im Dauerbetrieb gemacht – deswegen war die Platte Pflicht.
Um die SATA Platte an den Raspberry anzuschließen (geht ja nur per USB) brauche ich noch einen SATA-USB Adapter. Der Raspberry unterstützt nur USB 2.0, deswegen habe ich einfach ein altes externes Festplattengehäuse geschlachtet. :)
Und last-but-not-least mein selbsternanntes Highlight des Projektes: Die selbstgebastelte Steuer- und Netzteilplatine. Der Raspberry verlangt bekanntlich 5V – die 3,5“ Festplatte braucht dagegen 12V (auch 5V, die sie per USB vom angeschlossenen Rechner – in diesem Fall der Raspberry bekommt). Ich will aber keine zwei Steckernetzteile verwenden. Also habe ich beschlossen nur ein (sehr effizientes) 12V Netzteil zu nehmen und dann mir selbst ein 12V/5V DC/DC Netzteiladapter zu bauen. Wenn ich schon dabei bin gibt es auch noch ein paar andere Features die ich haben will. Die Kühlung soll temperaturabhängig funktionieren. Es wird ein Lüfter verbaut, aber dieser soll nur anspringen, wenn die Temperatur einen bestimmten Schwellwert überschritten hat. Zudem will ich eine übers Netzwerk steuerbare (dezente) Beleuchtung. Außerdem sollten noch ein paar Status und Debugging LEDs auf die Platine. Zuerst wollte ich einen kleinen Mikokontroller auf die Platine verpflanzen – aber das war nur ein kurzer Gedanke – wenn da schon ein Pi drin steckt – warum nicht das mächtige GPIO benutzen!? Soweit der Plan.

Software:
Auf dem Raspberry läuft Raspbian (ein einfacher Debian-Clon für die ARM Hardware), eine MySQL Datenbank und als Cloudlösung eben Owncloud. Dazu ein paar kleine GPIO Scripte für die Steuerplatine und fertig ist das Ganze. :)

Design:
Das Ding muss aufjedenfall wohnzimmertauglich sein. Vom Design her muss es dort reinpassen und von der Lautstärke auch. Das Design muss zu der restlichen Technik passen. Den Takt gibt da mein Projekt taabar sin vor. In dieser Optik wird er sein. Schlicht, aber edel ist die Devise.
Die Unterkonstruktion wird wieder aus MDF sein – vor allem wegen der Lautstärke. Innen rein kommt eine Weißblechkonstruktion (EMV Geschichten direkt neben Audio). Verkleidet wird das Ganze von unten/hinten mit gebürstetem Aluminium und die sichtbaren Seiten mit den Funierresten von taabar sin.

Hier eine schnelle Skizze:


Sponsoren


Keine - und es wird auch keine geben :thumbsup:




Der nächste Post wird ein kurzer Post mit der Hardware.


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Semme

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17.07.2015, 17:04

ich finde die Clouddienste auch ziemlich geil und im Studium ist es einfach ein Muss! Allerdings bin ich mit Dropbox, iCloud-Drive und meiner Synology mehr als zufrieden :) Über meine "persönlichen" Daten mach ich mir da aber auch nicht so Sorgen...

Bin gespannt was du bastelst.

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17.07.2015, 17:22

Das klingt echt spannen!
Außerdem bin ich was Datensicherheit angeht, voll deiner Meinung. Und ich habe hier noch neun Pi B rumliegen, also streng dich an das ganze nachbaubar zu beschreiben :P


der_george

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17.07.2015, 17:35

ich finde die Clouddienste auch ziemlich geil und im Studium ist es einfach ein Muss! Allerdings bin ich mit Dropbox, iCloud-Drive und meiner Synology mehr als zufrieden :) Über meine "persönlichen" Daten mach ich mir da aber auch nicht so Sorgen...

Bin gespannt was du bastelst.


Ach Semmelein... Irgendwann will ich z.B. auch mal mein Lebenslauf und Urlaubsbilder an einer Stelle haben, wo ich von überall aus zugreifen kann. Oder Kontoauszüge. Einfach weil es praktisch ist. Oder meine Unterschrift als Bilddatei für Dokumente. Oder einen Scan von meinem Ausweis weil man sowas für Verträge und "ab 18" - Spiele und Filme ständig braucht. Alles Sachen bei denen ich im Moment erhebliche Bedenken hätte.

Das klingt echt spannen!
Außerdem bin ich was Datensicherheit angeht, voll deiner Meinung. Und ich habe hier noch neun Pi B rumliegen, also streng dich an das ganze nachbaubar zu beschreiben :P


Neun? Krass. Und ich dachte ich habe viele... :D Ich komme "gerade mal" auf sieben.
Ich gebe mir Mühe.

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19.07.2015, 08:44

Sehr interessant!

Ich bin gespannt, wie es dann am Ende wirklich mit der Leistung aussieht. Ich bin ja mit meinem FHEM Server von einem B+ auf den neuen Pi 2 B umgestiegen, und der Unterschied ist wirklich RIESIG.
Der Flaschenhals waren bei mir die Zugriff auf die Datenbank, z.B. stehen Temperatur und andere Werte in einer MySQL-Datenbank, und werden zur Darstellung in dynamischen Plots ausgelesen- da hat so ein Zugriff schon mal 4-5s gedauert auf dem alten, auf dem neuen nicht mal 1s- das merkt man dann deutlich im Aufbau der Webseiten.
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20.07.2015, 04:39

Dann bin ich schon mal gespannt wie das Gehäuse wird. Vom elektrischen hab ich ja keine Ahnung :)
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der_george

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21.07.2015, 16:18

Sehr interessant!

Ich bin gespannt, wie es dann am Ende wirklich mit der Leistung aussieht. Ich bin ja mit meinem FHEM Server von einem B+ auf den neuen Pi 2 B umgestiegen, und der Unterschied ist wirklich RIESIG.
Der Flaschenhals waren bei mir die Zugriff auf die Datenbank, z.B. stehen Temperatur und andere Werte in einer MySQL-Datenbank, und werden zur Darstellung in dynamischen Plots ausgelesen- da hat so ein Zugriff schon mal 4-5s gedauert auf dem alten, auf dem neuen nicht mal 1s- das merkt man dann deutlich im Aufbau der Webseiten.


Mensch Joker - bringe mich nicht in Versuchung! ;)
Also das Ding läuft (ohne das passende Gehäuse) schon eine ganze Weile. In der Tat ist es so, dass man die Geschwindigkeit (ja, eher Langsamkeit :P) des B+ merkt. Besonders bei der Einrichtung. Später fällt es wie bereits beschrieben kaum auf. Vorallem weil die Bandbreite des Internetanschlusses limitiert. Noch mehr eigentlich, weil ich keinen Verwendungszweck habe, wo es auffallen könnte. Nachdem alle Geräte einmalig synchon sind (ja, das kann eine Weile rein über die Owncloud dauern - deswegen hab ich die Daten einfach ganz normal über das Netzwerk geschubst) holen die jeweiligen Geräte nur die neuesten Dateien. In seltenen Fällen, wo ich daheim direkt (von der Workstation aus) an etwas weiterarbeiten will, was ich unterwegs auf dem Laptop gemacht habe, dauert es nur kurz bis ich es habe. Selbst in großen CAD-Baugruppen ändere ich ja unterwegs nur Einzelteile. Die sind in Summe ein paar Megabyte. Die restliche Konstruktion hat ja noch den alten Stand. Wenn ich jetzt nachhause komme und die Workstation anschalte, dann holt sie sich die neuen Files aus der Owncloud. Meistens geht das so schnell, dass man es nicht mal merkt (paar kB Word-Files, LaTeX-Docs. PDFs, Excelsheets...). Selbst mit den CAD-Files sind die schneller da, als das Programm zum starten braucht. Und ich hatte noch nicht den Fall, wo es länger gedauert hat, als ich brauche um den PC anschuschalten und mir ne Flasche Wasser, oder Gerstensaft zu holen. (Standard-Nachhausekomm-Ritual) :) Sehr große Sachen wie Spielfilme bearbeite ich nicht unterwegs. Aber da sind meine einzigen Bedenken. Beim Pi hängt das Ethernet bekanntlich an einem internen USB Port, was die Übertragungsleistung gerade bei der Vewendung von USB-Massenspiechern erheblich bremsen kann. Laut dem Heise Benchmark liegt zwischen dem 2B und dem B+ da der Faktor 3. Sollte ich in Zukunft neben der Owncloud auch Filme Streamen wollen (hatte ich ursprünglich angedacht), dann muss ich wohl auf einen 2B ausweichen.

Dann bin ich schon mal gespannt wie das Gehäuse wird. Vom elektrischen hab ich ja keine Ahnung :)


Ja, da bin ich selbst noch ein bisschen gespannt. Entweder es wird ziemlich langweilige (schlichte, einfache Form, die funiert wird), oder es wird wieder so ne unfassbare schwere Scheißarbeit mit 3D gekrümten Flächen, wie bei taabar. Ich tendiere derzeit stark zu ersterem. :D Wobei mir aber ständig eine dämonische Stimme im Kopf das zweitere nahelegt, da das erstere keine angemessene Herausforderung dastellt. :)

So, aber nun zum sehr kurzen Hardware Update:

Wie im Einleitungstext schon beschrieben - hier die Hardware.



Zugegeben - das Bild ist leicht gefaked. :D Aber der Vollständigkeit halber muss es nun mal rein. Die SD-Karte ist neu (hier wird von der bestehenden 16GB Karte auf der das Ganze schon eine Weile läuft das Image aufgespielt). Die Pi B+ Verpackung ist leer und die Festplatte ich eine Baugleiche, die ich für einen anderen Verwendungszweck gekauft habe.

Raspberry Pi B+



64 GB SanDisk Ultra microSDXC (Class 10)



Western Digital Red 4TB (WD40EFRX)



Neben der neubestellten Hardware habe ich auch folgendes, gebrauchtes Festplattengehäuse verwendet:



Ist schon ewig alt - aber wer will kann das Teil für 8500€ bei Amazon kaufen - LOL. Für diesen Verwendungszweck reicht es aber wie gesagt vollkommen aus.

Im nächsten Post gibt es die Schlachtung des Festplattengehäuses und die Elektronik bis zum aktuellen Stand.


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21.07.2015, 20:04

Wenn du Owncloud nutzt, was spricht gegen DS Cloud? Frage, weil ich DS Cloud nutze und mich das wirklich mal interessieren würde.

Noch eins: warum 64GB? Reicht da nicht eine fixe 16GB Karte locker aus? So groß kann das OS doch gar nicht sein.

der_george

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21.07.2015, 20:34

DS Cloud ist eigentlich ganz okay. Habe ich auch mit meiner obengenannten Synology verwendet. Ein paar Kleinigkeiten haben mich gestört. Hauptgrund war die Sicherheitslücke, (die mittlerweile gefixed wurde) als ich das System vom Netz nehmen musste. Das ist auch immer der Nachteil an beliebten, proprietären Systemen, dass man immer damit rechnen muss. Gerade weil viele kleine Firmen Synology Lösungen einsetzen. Ebenfalls gestört haben mich die Userkonten und Freigaben. Das hat ständig nicht ordentlich funktioniert. Plötzlich waren Sachen bei anderen Usern freigegeben, die niemals hätten sein sollen. Ob das an einem Update lag, an der Sicherheitslücke, oder einem Bedienfehler lag weiß ich nicht.
Zu guter letzt waren damals auch die Desktop Clients besonders für Linux-Systeme nicht besonders toll. Wie es jetzt ist kann ich nicht sagen, aber vor über einem Jahr war er noch scheiße. Die Summe der Sachen haben mich dazu gebracht mich umzuschauen. Zumal ich seine deutlich höhere Leistung für einen Einsatz im heimischen LAN besser verwenden kann.

64 GB deshalb, weil ich die wichtigsten Dateien und Dokumente direkt auf der SD Karte haben will. Das bringt viel, wenn der RPi die nicht erst von der Festplatte holen muss. Im Prinzip idelt die Festplatte 99% der Zeit.

Auf der SD Karte liegen:
Arbeitsordner 1 - 3 (CAD) , wo ich meine Projekte drin habe, die ich akutell bearbeite
Arbeitsordner 1 - 3 (eCAD)... " ...
documents_private

Projektordner:
cars
casemodding
additive_manufacturing

Und noch ein paar Exchange Ordner mit verschieden Personen

Das sind in Summe etwa 30 GB mit OS und allem drum und dann. Vorher war eigentlich neben dem OS nur die privaten Dokumente und Exchange Ordner auf der SD Karte. Rest nur auf der HDD. Sobeld ich an die 45-50 GB komme hole ich mir ne 128 GB Karte. ;) Dank Image-Kopie eine schnell gemachte Sache.

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Socke

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22.07.2015, 12:21

Alles in allem eine sehr spannende Sache die ich mit offenen Augen und Ohren verfolgen werde ;)

Viel Spaß

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10.08.2015, 18:59

cool, ich bin auch dabei! :closed:
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06.10.2015, 21:04

Heute gibt es das laaaaang versprochene Update zur Elektronik.

Es gibt einen Grund für die "Verspätung". Ich habe beschlossen das Projekt nicht zu Ende zu führen. Es wird in anderer Form umgesetzt. Nach einigem überlegen habe ich beschlossen trotzdem das zu zeigen, was ich gemacht habe, denn es ist 100% lauffähig und bis auf das Gehäuse auch fertig. Vielleicht ist es für den ein oder anderen interessant.

So jetzt zum Elektronikupdate:

Hier der SATA-USB-Adapter, den ich aus dem alten externen Gehäuse ausgeschlachtet habe:



Und so sah es aus nachdem ich es aus dem Gehäuse befreit habe und sämtlichen unnützes Zeug entfert habe (An/Ausschalter, LEDs... ) Die entsprechenden Stellen habe ich entweder gebrückt, oder einfach nur ausgelötet, bzw mit einem Ersatzwiderstand versehen.



Und dann ging es schon an das Beste - die Netzteil-/Steuerplatine:

Zuerst habe ich auf einem Breadboard mir ein Prototyp gebaut - hier ganz am Anfang die Versuche mit den Festspannungswandler ICs



Daraus wurde ein erstes Layout - noch im im through-hole-design. Und das gleich auf ein Restestück übertragen...



...geätzt...



... und aufgebaut. Mit dem Ergebnis bin ich mega zufrieden. Die jeweiligen Anschlüsse liegen nicht nur räumlich perfekt, das Ganze ist so aufgebaut, dass es auch thermisch Sinn ergibt und von einem einzigen großen Kühler gekühlt werden kann. Es ist keine einzige Brücke drin und zusätzlich habe ich mehr Funktion reinpackenkönnen, als oben beschrieben. Status LEDs sind vorhanden, wie die Lüftersteuerung und Temperatursensoren. Auch ist die Beleuchtungssteuerung mit drin. Die Spannungen passen und am GPIO funktioniert alles. Mein persönliches Highlight des Projekts.



Als nächstes war der Pi dran. Die Festplatte wird ja per USB angeschlossen, aber ich wollte kein hässliches Kabel hinten haben. Also habe ich es direkt ans Board gelötet. Damit man kein weiteres Gerät am Port anschließt kommt da ein Blindstopfen rein - mehr dazu im nächsten Update.



An dem SATA/USB-Adapter habe ich das Kabel angelötet, die Stromversorgungsbuchse entfernt und ein neues Kabel mit Stecker für die Netzteilplatine angelötet. Irgendwie habe ich davon vergessen ein Bild zu machen, aber hier sieht man die beschriftete Platine nach dem Durchmessen.



Das war es auch schon zur Elektronik. Im nächsten Update zeige ich ein bisschen was zum Gehäuse.

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06.10.2015, 21:13

Dann fehlen jetzt nur noch die Bilder :P

Edit: Ah, jetzt passt es :thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scynd« (06.10.2015, 23:35)


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07.10.2015, 16:56

Danke Socke!

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