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random2k4

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12.12.2017, 03:22

WOPR - Casecon by RandomDesign

So, nach meinem Umzug in die USA bin ich nun endlich wieder handlungsfähig,
und hab auch gleich ein neues Projekt im Gepäck.

Es wird eine kleine Auftragsarbeit hier für einen lokalen Kunden.
Was genau soll es aber werden?

Vll. kennen ja einige von euch den super Film auf dem Jahr 1983 namens Wargames.
In diesem Film gibt es einen Supercomputer, welcher die Atomwaffen der USA verwaltet.





Das Teil hat den einfachen Namen: WOPR - War Operation Plan Response.
Gabaut wird nun dieser in einem Maßstab, das es auch auf den Schreibtisch passt.

Momentan peil ich eine Seitenlänge von 75cm an, damit ich auch den LED-Effekt des original mit standart 5mm LEDs wieder geben kann.
Es werden zwar nicht genausoviele Lichter verbaut, aber doch einige.


Um den Anfang zu machen habe ich erstmal vom ganzen Teil ein 3D-Model gemacht um eine erste Übersicht zu bekommen.








Socke

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12.12.2017, 15:30

Schön zu sehen dass du in den USA genau da weiter machst wo du hier aufgehört hast.
Freue mich schon auf deinen Worklog :thumbup:

hätte da auch gleich mal eine Frage wie lange hast du für das 3D Model gebraucht und mit welchem Programm arbeitest du?

random2k4

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12.12.2017, 18:55

Insgesamt hab ich an dem Model ca. 5 Stunden gearbeitet.
Meine Modelle mach ich zur Zeit immer mir Cinema 4D

random2k4

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14.12.2017, 17:11

Der nächste große Arbeitsschritt der anstand, war es das 3D Model in ein Papier-Template umzuwandeln.
Nachdem alle Schnittkanten manuell angelegt wurden, hab ich das ganze auf "Letter" Papier passend angeordnet.
(Die Amis kennen kein DIN A4)

Das Template besteht nun aus 55 Seiten und ist in 232 Einzelteile gegliedert.



Nachdem alles ausgedruckt war, mussten die Faltlienien noch nachgezogen werden, um später beim zusammenbau gerade Kanten zu bekommen.
Das hilft auch um möglichst sauber zu vergkleben.



Danach gings dann ans auschneiden.





Momentan bin ich dabei alles Stück für Stück zusammen zu setzten.




Socke

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14.12.2017, 21:11

Mega das Verfahren kennen wir ja von dir schon :D
Irgendwann möchte ich mal dabei sein wenn du sowas machst ^^

Sind die maße vom "Letter"-Papier arg anders als A4

random2k4

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14.12.2017, 22:46

A4: 210x297mm
Letter: 216x280mm

also kürzer und ein wenig breiter. Mist nur wenn man erst drauf kommt nachdem man alle Teile schon auf A4 angeordnet hat :lol:
Naja war halt nen bissel mehr Verschiebearbeit am ende als geplant.

Paladin

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15.12.2017, 04:37

Cooles Teil. Warum machst du das aus Papier? MDF wäre da doch das bessere Material.
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15.12.2017, 16:59

MDF ist mir von der Stärke her zu dick, auch die ganzen Rundungen damit zu machen dauert ne weile, da bin ich am ende mit Glasfaser schneller.
Außerdem sind somit die Wände auch dünner und das Teil wiegt weniger.

Wenn ihc alles abgespachtelt hab, muss ich mir um die Bemalung auch keine Sorgen machen. MDF musste ja Jahrelang grundieren vorher.

Paladin

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15.12.2017, 17:18

Aber wird das Papier so stabil das du später lauter gerade Flächen hast?
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15.12.2017, 23:00

jein. Ihc benutze momentan 200g/m² Papier.
WEnn alles fertig ist wird das mit einer Schicht Glasfaser Resin überzogen. Wenn das trocken ist ist das papier schon mal sehr stabil.
Dann kommt von hinten Glasfaser gegen. Anschließend schleif ich dann die Äußeren Papierkanten soweit runter wies geht.
Ausgeglichen wird dann alles mit einer dünnen schicht Spachtelmasse.

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21.12.2017, 00:20

So und weiter gehts mit dem Kleben.





Hat insgesamt länger gedauert als ich dachte, aber ich bin Ganz zufrieden.

Ich hab noch ein paar Stellen mit Karton verstärkt, damit sie mir später nicht einsacken wenn ich Glasfaser drauf mache.



So und so sieht das gute Stück momentan aus.
Ein zwei Stellen werde ich gleich noch vebessern, rest wird später ausgeglichen.






Flexplays

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22.12.2017, 01:04

Schaut schon mal sehr gut aus :thumbup: . Ich bin doch überrascht, dass das Case so klein wird, hätte es größer erwartet :D .

Grüße,
Flexplays

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30.12.2017, 17:46

Nach Weihnachten und kurz vorm Jahreswechsel hab ich dann nochmal ein wenig Zeit gefunden weiter zu arbeiten.

Im nächsten Schritt habe ich das Papiermodel mit Polyesterharz eingestrichen um die Papierstruktur zu stabilisieren.
Auf Grund der Größe musste das in mehreren Schritten passieren.
Nachdem alles durchgetrocknet war, hatte ich schon ein relativ stabiles Model.





Danach habe ich angefangen Glasfaser auf der Innenseite aufzutragen. Auch das muss ich Stück für Stück tun,
da ich viele 90° Winkel habe und die Flächen durchbrochen sind. Mal schaun vll. bin ich ja zu Neujhar damit durch.
Problem hier in Ann Arbor momentan, bei -10 bis -20 Grad Außentemperatur trocknet das Harz auch in der Garage
nicht besonders schnell durch.




Paladin

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30.12.2017, 20:47

Erinnert an eine Lokomotive. Fehlen nur noch die Räder :)
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06.01.2018, 06:37

Und so ging es weiter Stück für Stück die Glasfaser aufgetragen.



Als dann endlich alles durch war, hab ich den Überstand entfernt und schon im Inneren einen Teil plan geschliffen.



So sieht das gute Stück dann von Innen aus. Wird am Ende noch einmal angeschliffen und lackiert.
Als nächstes werden die unebenen Stellen auf der Außenseite, die durch das Resin enstanden sind, runtergeschliffen.
Auch schaue ich schon mal ob sich irgendwo Luftblasen gebildet haben. Die werden auch aufgebohrt bevors ans Spachteln geht.




Socke

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08.01.2018, 14:28

Finde es klasse zu sehen wie schnell man aus ein bisschen Papier und Glasfaser so ein Model machen kann.
Werden die Fenster nachher noch ausgeschnitten? Sieht so aus als wären die kaum/nicht mit Glasfaser bedeckt.

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08.01.2018, 15:19

Ja die kommen später noch raus. Dafür bau ich extra Abdeckungen, die dann warscheinlich mit Magneten drin halten. Sollen später zum rausnehmen sein um auch an die Hardware etc zu kommen.

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12.01.2018, 16:03

So, dann hab ich mal angefangen die Glasfaser von außen zu bearbeiten.
Das Schleifen muss man nicht unbedingt machen, man könnte auch direkt auf das Papier spachteln.

Da ich aber die Spachtelmasse so dünn wie möglich auftragen will, hab ich schon mal vorher ein wenig angeglichen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass auch unsaubere Stellen unter dem Papier sichtbar werden und die noch einmal Nachbearbeitet werden können.





Dann gings auch schon ans Spachteln.





Nach dem Durchhärten wurde dann alles runter und auf eine Höhe geschliffen.



Ich hab mich entschieden nicht alles auf einmal zu spachteln, sondern Stück für Stück durchzugehen.
Hier sind dann schon mal die ersten zwei Flächen so gut wie fertig.
Die Öffnungen werden später separat bearbeitet.



Und dann wieder alles von vorn für den nächsten Abschnitt.


ringo

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15.01.2018, 22:56

Schönes Projekt, und schön zu sehen wie es entsteht.

Aber ich würde dir eher einen Exzenter empfehlen, der Proxxon ist zwar richtig gut, aber wird doch recht schnell warm. Winkelschleifer ist natürlich mit bedacht zu verwenden.

Bin gespannt auf das nächste Update.

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