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al_bundy

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101

05.06.2017, 10:29

Hallo,
also Holz funktioniert weitgehend gut. 80-90% wurden abgesaugt. Im Fräsbereich ist so gut wie alles weg. Das was überbleibt geriet irgendwie aus den Saugschuh.
Problem ist halt das der Saugschuh niemals immer zu 100% auf das Werkstück aufliegt. So kann immer mal was austreten. Ich bin damit aber relativ zufrieden.
Später habe ich mal 2 Sauger angeschlossen um zu prüfen ob damit mehr abgesaugt werden kann. Erfolglos. Da wird wohl der Schlauch limitieren da nicht genügend Luft durch passt. Beim zweiten Test ist mir auch der Schlauch verstopft sodass mein Kärchersauger stark gequalmt hat. Vermutlich hats die Wicklungen angesengt sodass ich sich der Motor demnächst verabschieden wird. Ich kaufe später einen 50mm Schlauch und werde erneut testen. Vermutlich wird dann aber ein Sauger nicht mehr ausreichen sodass ich mir über kurz oder lang einen neuen großen Sauger kaufen muss.

Kunststoffe und Kupfer habe ich noch nicht gefräßt. Das folgt kommende Woche. Verstopfen sollte bei Kupfer und Plexi aber nichts.



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al_bundy

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102

13.07.2017, 22:35

Ich muss sagen das mich der Krach durch den Kompressor, die Hitze durch den Kompressor der Druck durch die Sperrluft schon ziemlich nervt.
Daher habe ich meine alte Chinaspindel reaktiviert und nutze die jetzt als Vorsatzspindel. Wenn ich Quick& Dirty etwas größeres fräsen muss was auf meine kleine HSC Maschine nicht passt dann nehme ich die große mit der Chinaspindel. Überwiegend wird diese Spindel nur Holz und Pom/PVC sehen. Diese Spindel hat auch den großen 50mm Absaugschlauch bekommen. Dieser ist ja überwigend für Holz nötiger. Für Kunststoffe und Kupfer reicht auch der kleine 35mm Schlauch. Zum absaugen verwende ich vorerst noch den Attix 30. Vielleicht werde ich irgendwann auf den 3.4Kw China Sauger umrüsten. Solange wie der Nilflisk reicht aber erstmal nicht. Den Attix habe ich wieder aufbereitet. Alter versiffter Motor, raus, neuer Motor rein. Stabklasse H Filter gekauft und vorher alle Kunststoffteile im Ultraschallbad gereinigt und auch mit chlor Desinfiziert. Der ist jetzt wieder wie neu. :-)
Die absaguvorrichtung ist dieses mal auch bis zu 50mm flexibel. Ich hoffe das tut alles gut. Ich mach dann mal nen Video.
Wo ich mit den Hobby angefangen habe, wusste ich gar nicht was man sich alles für ein Takel an die Z Achse hängen kann... O.o
Meine is nu voll O.o

Darüber hinaus habe ich die andere Frässpindel mit den pneumatischen Werkzeugwechsler um 30mm nach oben versetzten müssen da ich ansonsten nicht an die oberste Leiste des Werkzeugwechselmagazins komme. Dabei habe ich die 4 Absaugebene am Absaugschuh montiert.
Somit fährt der Absaugschuh auch weit genug nach oben ohne beim Werkzeugwechsel zu stören. Glück hatte ich auch beim Absaugschuh der Chinaspindel. Ic hahtte gerade noch so viel über wie nötig. Morgen wird alles getestet. Ich hoffe das alles funzt.



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104

19.09.2017, 14:15

Anbei mal ein kleines Demovideo von meinen Chiaspindeln die ich überarbeite.




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105

03.10.2017, 10:46

Vom Kauf der Spindfel bis heute sind fast 4 Jahre ins Land gegangen. Investitionsvolumen beläuft sich auf nicht weniger als 19.000€.

Das größte Problem war, das ich von der ganzen Geschichte keine Ahnung hatte. Weder im Einkauf, noch Preise noch Vorraussetzung. Mit einen Forenkollegen ist es aber nun gelungen die Werkzeugwechselfunktion nutzen zu können. Aktuell werden noch die Makros geschrieben. Dann muss noch der Werkzeuglängensensor konfiguiert werden und dann kanns auch schon losgehen. Im laufe des Monats bin ich Hard und Softwareseitig fertig.
Ich muss zwar noch den Kompressor auf Schall isolieren, aber das System läuft auch ohne Gehäuse.

Der Vorteil des Werkzeugwechselsystems ist, das nun die Werkzeuge länger genutzt werden können da danach alle Kanten mit einen Entgratfräser abgefahren werden. Das Werkzeug muss nun nicht mehr gewechselt werden wenn das Werkzeug Grat wirft. Darüber hinaus lassen sich mit 50.000U/min an der Frässpindel ganz andere Vorschübe fahren als mit 24.000U/min. Bei meinen kleinen Werkzeugen wird das enorm helfen. Gerade bei den feinen Strukturen mit 0.7mm Werkzeugen wird das extrem helfen. Der Rundlauffehler am Werkzeug iegt im Mittel bei 6µ. Bei den Investitionsvolumen darf man das aber auch erwarten. Insgesammt gibt es 22 Werkzeugplätze. Früher oder später wird wohl noch ein Vermessungssystem ala 3d Finder dazukommen.

DIE
Denksportaufgabe der nächsten Monate wird sein das Werkzeugwechselsystem sinnvoll nutzen zu können. So müssen neue geilere Designs her. Die Vorraussetzung für neue aufwendigere Designs ist nun auf jeden Fall schon mal geschaffen.

Anbei das Video zum Werkzeugwechsel system:


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Zombie

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106

03.10.2017, 22:12

Coole Sache das :thumbsup: :thumbsup:

Aber wieso können die Werkzeuge nun länger benutzt werden?

Werden sie im Wechselsystem später stumpf?

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107

04.10.2017, 07:19

Werkzeuge die Grat werfen müssen vorher aussortiert werden weil man den Grat nur ordentlich via Elektropolieren oder trommeln entfernen kann.
Elektropolitur ist relativ einfach, aber richtig harte Chemie. Daher lasse ich die Finger davon. Trommeln ist bei diesen Teilen nicht wirtschaftlich.
Glasperlen würde noch gehen. Aber die Rückseite sollte schon noch Blank bleiben.

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108

15.10.2017, 17:01

Hallo,
da ich bereits einige Jahre Plexi fräse und es den Mythos gibt das man keine Glasklaren Plexikanten ohne polieren erzeugen kann habe ich mal ein kleines Video dazu gemacht.



Das wichtige neben den richtigen Schnittdaten ist das richtige Werkzeug und das richtige Schmiermittel.
Die Profis räumen noch einen weiteren wichtigen Faktor mit ein. Eine vibrationsarme Halbzeugspannung.
Letzteres habe ich nicht, das Ergebnis ist dennoch toll.

Als Werkzeug verwende ich bei Plexiglasarbeiten (PMMA XT) ausschließelich Einschneider mit polierter Spannut von VHF.
Sorotec hat günstige Werkzeuge im Sortiment die auch gehen. Allerdings ist die Kantenqualität nicht so toll
und die Standzeit ist deutlich geringer. Geld in gute Werkzeuge investieren lohnt sich gelegentlich doch.

Darüber hinaus braucht ihr noch eine zuverlässige Werkzeugschmierung mit Doppeldüse.
Die eine Düse schießt auf das untere Ende der Werkzeugschneide, die andere Düse auf den oberen Teil der Werkzeugschneide.
Die Ausrichtung sollte immer um 90° versetzt sein damit in 2 Richtungen aufgetragen wird und es möglichst geringe tote Zonen gibt.
Optimal ist es wenn man mit 2.5bar und mehr Sprühdruck arbeitet damit die Druckluft dazu beiträgt die Späne aus der Nut zu blasen.
Im Video sieht das nicht optimal aus, allerdings ist das Werkzeug auch schon ziemlich fertig...

Abschließend sei erwähnt das das richtige Schmiermittel das feintuning erzeugt. Hochflüchtige Schmiermittel wie das
Fenella VD201N funktionieren nicht gut weil das Schmiermittel zu wenig Schmieranteil enthält. Wasser mischbare
Schmiermittel mit 15% Konzentrat, oder dickflüssigere nicht Wasser mischbare Schmiermittel arbeiten recht gut.

Natürlich hilft auch eine stabile Maschine. Jedoch muss man um gute Ergebnisse erzielen nicht mit Kanon auf Spatzen schießen.
Es genügt eine solide Portalfräsemaschine mit Profilschienenführungen.

Das Endergebnis nehme ich mit einen Bild mal vorweg.

Viel Spass beim nachmachen.

Gruß Marc



Gibts nen Grund warum Bild und Video dieses mal nicht angezeigt werden?




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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »der_george« (15.10.2017, 19:54) aus folgendem Grund: Videos eingebunden


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109

15.10.2017, 20:44

Ich habe mal das Video und das Bild für dich eingebunden.
Der Videoplayer mag kein HTTPS - der frisst nur HTTP. Einfach das S aus der URL löschen - dann gehts.

So long :0)
Meine Mods bei we-mod-it:
24h Stealth - 1.Platz 24h Livemodding DCMM 2010 | | taabar sin - 2. Platz Casemod DCMM 2012 | | 24h Semmetastic - 2. Platz 24h Livemodding DCMM 2013

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110

15.10.2017, 20:45

danke schön

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04.03.2018, 08:42

... darüber hinaus habe ich für eine ortsansässige Naturheilpraxis ein Türschild hergestellt. Sieht nicht schlecht aus :-)
Ansonsten gabs eine ganze Menge Probleme. 3 Maschinen standen kurzzeitig Still. Maschine 1 hatte ein Steuerungsdefekt (Netzteil abgeraucht). Später produzierte
die Maschine Schrittfehler nach einen suboptimalen Service. Teile einer Produktionswoche landeten im Schrott. Die komplette Achse wurde zerlegt, gereinigt, Lager
getauscht und die läuft jetzt wieder wie am ersten Tag. Naja... mehr oder weniger. Meine kleine HSC Maschine stand auch einige Tage still da der Frequenzumrichter
abgeraucht ist. Ein Span während der Reinigung hat sich ins Gehäuse verirrt. Peng, dann wurde es dunkel und ich habe einen stechenden verkohlten Geruch wahrgenommen. Glücklicherweise hatte ich noch einen Fu auf Halde.

Nun gehts zur Maschine 3. Der eine oder andere hat ja den Weg der Werkzeugwechselfunktion genauer verfolgt. Mit gut 17000€ und gute 3 Jahre Bauarbeiten , Testungen und Brainstorming sollte das Projekt inzwischen abgeschlossen sein. Das ist es jedoch nicht. Ich habe schon im letzten Jahr Flugrost an die
Werkzeugaufnahmen bemerkt und habe die nun vermehrt eingeölt um diese vor Rost zu schützen.
Der Rost ist jedoch nicht an der Planfläche im/am Kegel, sondern unten am Flansch.

Ibag meinte zuerst das die Werkzeugaufnahme nicht mehr korrekt eingezogen werden kann. Das die Haltekraft zu gering sei weil die Spannfeder nach 7 Jahren ausgenudelt sei ( Baujahr der neuen unbenutzten Spindel ist von 2011). Inbetriebnahme März 2017 mit äußert mäßigen Betrieb. Schätzungsweise 6-8Wochen a 8/Tagh. Also gar nichts... Mir ist noch nicht bekannt wie lange solche Federn halten müssen... ... bekannt ist mir jedoch das nach einiger Zeit die Spannkraft wegen
Ermüdung der Feder nachlässt. Also es könnte so sein wie Ibag sagt.

Allerdings müsste ich ein entsprechendes Fehlerbild im Prozess wahrnehmen. Also wackelnde und rutschende Werkzeugaufnahmen durch zu geringer Spannkraft. Das ist jedoch nicht vorhanden. Ich tippe viel mehr das die Luft nicht ausreichend entfeuchtet wurde. Das ist auch eine Tatsache. Denn Ibag lieferte zur Spindel ein Datenblatt mit einen maximalen Luftverbrauch von knapp 100l/min. Die Druckluftanlage war danach ausgelegt. Bei Vorinbetriebnahme stellte sich heraus das die Spindel jedoch ca 250l/min Luft verschlingt. Also musste ich mir 2016 einen neuen größeren Kompressor kaufen weil Ibag falsche Angaben gemacht hatte. Die knapp 250L bekommt der Kältetrockner ganz offensichtlich aber nicht entfeuchtet. Weil Rost an den Aufnahmen ist.

Nach Rücksprache mit der Firma Boge ist nun klar das ein größerer Kältetrockner benötigt wird. Der kam gestern zum Glück auch zu Sonderkonditionen an.
Nächste Woche werde ich mal den Kältetrockner wechseln und dann sehe ich im kommenden Prozess ob die Werkzeugaufnahmen noch immer rosten.
Ich hoffe das meine 10000€ Spindel nicht von innen weggerostet ist. Die Sache geht auch zum Anwalt. Ich habe 2500€ umsonst bezahlt für eine unterdimsnionierte
Druckluftanlage. Ferner rühmte sich Ibag mit Patente die es gar nicht mehr gab sodass ich knapp 3000€ dort an Werkzeugaufnahmen gelassen habe die ich woanders 60% günstiger hätte nachfertigen lassen können.

Das war aber noch nicht alles. Von den 7 original Werkzeugaufnahmen von Schaublin, funktionieren nur 2 reibungslos. 3 gehen schwer raus, und 2 Werkzeugaufnahmen haken. ABER die anderen 15 Werkzeugaufnahmen die ich hab nachbauen lassen funktionieren ALLE reibungslos. Ibag sagt das die Spindel
verschlissen sei und sich die Verriegelung nicht 100% öffnet. Mit den Aufnahmen sei alles in Ordnung. Irgendwelche positivien Worte, Entschuldigungen,
entgegenkommen ect. pp. gab es zu keiner Zeit. Einige Probleme sind ja seit 2016 bekannt und hatte man versucht zu lösen.

Also mit diesen Projekt bei Ibag bin ich wirklich gestraft. In 4 Wochen wissen wir dann aber ob wirklich alles läuft. Denn die noch benötigten Macros
für die Werkzeugwechselfunktionien sind vor 2 Wochen eingetroffen.



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31.03.2018, 09:19

Hallo,
da ich immer noch auf Kunststoffe warten muss habe ich nun mal vorab einige
Tests mit der Vacuumspannvorrichtung gemacht.

Hardware:
Vacuumtisch von Vacuumtisch.de Serie Seal 3020
Rietschle Trockenläufer mit 25m³
Schaumstoff von Vacuumtisch.de
Villmill
8/6mm Schlauch

Das fräsen hat sehr gut funktioniert. Allerdings habe ich nur ein 2mm
Werkzeug verwendet um die Schnittkräfte gering zu halten. Denn bei zu
hochen Schnittkräften könnte die Pomplatte verrutschen was dazu führt das
das Werkzeug bricht. Ich sollte recht behalten.

Nach dem fräsen herrschte ein Unterdruck von ca -100mbar was faktisch gar
nichts ist. An der Pumpe waren es noch -800mbar. Der Fehler war schnell
gefunden.
Der 8/6mm Schlauch ist für 25m³ Saugvolumen deutlich zu klein. Somit wurde
die Zuleitung auf 1" vergrößtert. Die 1" Leitung wurde zunächst mal auf 2Stk.
12/9mm Schlauch reduziert. Das Ergebnis war deutlich besser. Dann habe ich
den Tisch modifiziert und habe 2St. weitere Anschlussgewinde eingebracht
sodass ich fortan 4Stk. 12/9mm Schläuche anschließen kann. Das Update
erhöhte den Unterdruck nochmals um weitere -50mbar sodass wir nun bei
insgesamt -450mbar am Tisch nach dem fräsen liegen.

-450mbar ist nicht extrem aber ausreichend für die Kunststoffbearbeitung
solange genügend Fläche zum halten vorhanden ist. Kupferteile werde ich
später im Mai testen. Die aktuelle Fertigung wird noch mit der konventionellen
Methode durchgeführt. Die Fertigung wird wohl so richtig in einer Woche
losgehen für die Zeit von ca 4 Wochen. Danach werden die Teile schick
gemacht, gereinigt und montiert.










Jetzt siehts so aus:


Ansonsten, wie solls auch anders sein...
Das Werkzeugwechselprojekt war Hardwaremäßig noch immer nicht
abgeschlossen. Rost an den Werkzeugaufnahmen waren nicht normal.
Somit habe ich mit der Firma Boge Rücksprache gehalten wo sich
herausstellte das der aktuelle Kältetrockner unterdimensioniert ist
weil Ibag keine (richtigen) Datenbläter geliefert hatte. Von Ibag
gabs nicht mal ein Sorry oder sonst was. Außer der Vorwurf unhaltbarer
Anschuldigungen. Ibag meint die Feder zum klemmen sei ermüdet.
Für mich absoluter Bullshit da der Rost nun mit neuen Kältetrockner
nicht mehr entsteht. Damit summieren sich die Kosten von sinnfreien
Ausgaben auf ca 4000€. Nur weil Ibag schlecht geschlafen hat...

Das war aber noch nicht alles. Die gelieferten Anzugsbolzen sind nicht
maßhaltig und können nicht aus den Kegel geworfen werden.
7Stk. aus der Schaubliproduktion. Nur 2 funktionieren. 5 sind unbrauchbar.
Auch hier will Ibag nicht nachbessern da ich die Werkzeugaufnahmen schon
vor 4 Jahren gekauft hatte. Beim Chinesen kann man sowas erwarten,
aber nicht beim Weltmarktführer bei einer 10.000€ Spindel wo man für eine
Zweitschreift der Gebrauchsanleitung 200€ Netto zahlen muss!!!
Ich bin pappe satt und wieder um 1000€ ärmer.

Die neuen richtigen Makros sollen im laufe der Tage kommen.
Die letzten waren noch leicht Fehlerhaft.

€dit:
Das Thema Vacuumspannung ist sehr interessant.
Allerdings glaube ich nicht das ich alle Teile damit spannen kann.
Denn man muss die Teile so konstruieren das möglichst wenig Luft
beim spannen entweichen kann. Das ist aber genau das Gegenteil
von dem was wir bei einen Wasserkühler erreichen wollen.
Wir wollen viel Querschnitt und guten Durchfluss. Naturgemäß geht
überall da wo viel Waser durch passt, dort wird auch viel Luft durch
passen was wir nicht brauchen. Somit müssen die Teile größer
ausfallen um mehr Spannfläche zu erhalten. Für euch ist das positiv
da nun fortan mehr oder weniger ausschließlich Fullcoverkühler hergestellt
werden mnüssen um die Rahmenbedingungen für das Vacuumspannen
erfüllen zu können.

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