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Graveland

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Mittwoch, 27. September 2017, 16:48

Frage zur passenden Wasserkühlung

Hallo liebe Community,

und zwar möchte ich eine Wasserkühlung in ein Gehäuse einbauen dass ich bald bestellen werde und wollte im voraus fragen, ob diese Wasserkühlung aufgrund der Größe überhaupt reinpassen würde bevor ich sie bestelle. Das Case wäre der Thermaltake The Tower 900 und Ich würde gerne die Kompaktwasserkühlung von Raijintek einbauen (Triton 360mm). Würde der 360mm Radiator da überhaupt reinpassen oder muss ich auf einen kleineren zurückgreifen? Entschuldigt bitte diese Frage, aber da das mein erstes mal ist, dass ich eine Wasserkühlung einbaue, habe ich davon so gut wie keine Ahnung und die ganzen verschiedenen Maße beim Case sagen mir da auch nicht viel.

Danke schon mal im voraus!

Flexplays

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Mittwoch, 27. September 2017, 21:08

Hallo :hi: und willkommen hier im Forum.

Also wenn du alleine einen 360er Radiator einbauen willst, passt der da locker rein, da das Case extra für große Wasserkühlungssysteme entwickelt wurde. Rein theoretisch könntest du sogar einen 560er Radiator einbauen. Du musst bloß darauf achten, dass der Schlauch lang genug ist, aber das sollte kein Problem sein ;).

Grüße, Flexplays
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Graveland (02.10.2017)

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Freitag, 29. September 2017, 20:26

Das Gehäuse hat Montagelöcher für fast jede Art Radiator, entscheident ist dass die Schläuche lang genug sind.
Die Systeme sind normalerweise so gedacht, dass der Radiator direkt neben dem Mainboard angebracht werden soll, deshalb sind die Schläuche kurz.
In dem Gehäuse könnte die Entfernung zu lang sein, außerdem könnte die Durchführung für die Schläuche zu klein sein um die Pumpe oder den Radiator durchführen zu können.

Beim Triton Kühler kann man die Schläuche wohl abnehmen, deshalb könntest du die auch durch längere ersetzen und durchführen können.
Passe beim Füllen auf dass du dir nichts über deine Hardware schüttest.

Was ich noch sagen muss, ich finde das schlimm, dass diese AIO Lösungen als Wasserkühlung gelten oder bezeichnet werden.
Die Dinger sind meiner Ansicht nach Mist und verdienen die Bezeichnung nicht.

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Graveland (02.10.2017)

Graveland

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Freitag, 29. September 2017, 21:25

Habe mich nach langem überlegen doch für eine Customvariante entschieden. Da zahle ich zwar mehr als das doppelte, muss dann am Ende aber nicht zweimal kaufen. :D Wie ist das Thermaltake Pacific RL360 Cooling Kit? Taugt das etwas? Und wie schwer ist es, die Hardtubes als blutiger Anfänger mit einem Heißluftföhn hinzubiegen? Da mir die Hardtubes eher zusagen, würde ich ungerne die weichen Schläuche nehmen.

Flexplays

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Samstag, 30. September 2017, 00:08

Also Hardtubes empfehle ich dir alles Anfänger nicht, mach lieber erstmal was mit softtubes, das ist einfacher. Letztendlich kommt es aber darauf an, ob du schon Erfahrungen mit Kunststoff biegen hast, oder nicht. Ich habe zum Beispiel erst mit softtubes angefangen und jetzt im Moment steige ich auf Hardtubes um. Da ich schon so einiges an plexiglas gebogen habe, war das dann auch kein Problem für mich, üben musste ich trotzdem :lol:.
Am besten wäre natürlich, wenn du jemanden kennst, der dir das in real life ;) zeigen kann, da kannst du dann selbst entscheiden, ob es dir wert ist.
Ich habe mir bis jetzt die Teile immer so gekauft, meistens gebraucht. So kannst du dir einiges an Geld sparen. Es ist zum Beispiel möglich, eine einfache wakü mit guten, aber gebrauchten Teilen für ca 100€-200€ zusammen zustellen.
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Graveland (02.10.2017)

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Samstag, 30. September 2017, 13:18

WIe bereits gesagt, Hardtubes sind nicht das geeignete Mittel der Wahl wenn du noch Anfänger bist.

Ich habe mit Schläuchen angefangen und da ich mittlerweile das Interesse an Bling- Bling verloren habe bin ich dabei geblieben.

Man kann bei eBay günstige Teile bekommen, die sind aber mit Vorsicht zu genießen.
Kühler die von den falschen Leuten schonmal zerlegt wurden können lecken und Gewinde in POM können bereits beschädigt sein.
In Radiatoren können sich bereits Schwebstoffe abgelagert haben, etc. es ist also nicht einfach mit Wakü anzufangen und schon gar nicht mit gebrauchten Teilen.

Das Set ist nicht übel. Aber bei den Sets ist das auch immer so eine Sache, nicht alle Bauteile sind auch was für spätere Verwendung.
Hier ist z.B. der Radiator in Verbindung mit dem Kühler ein Problem, da beide aus unterschiedlichem Material bestehen. Wenn die einzelnen Bauteile unterschiedliches Potential haben, kann es über die Wakü zu Ausgleichsströmen kommen. Das führt über kurz oder lang durch Elektrolyse zur Zersetzung des Radiators. Anti- Korrosionsmittel in der Flüssigkeit hilft, kann das Problem aber nicht komplett beheben.
Auch die Pumpe kann ein Problem sein. Hier sieht es so aus als sei es eine D5, was nicht schlecht ist, das ist eine gute Pumpe mit ordentlich Bums die auch später noch ausreichen sollte, falls du mal eine oder mehrere Grafikkkarten dazuhängen möchtest.
Dann solltest du aber über mehr Radiatorfläche nachdenken. Je mehr Radiatorfläche desto besser wird die Wärme aus dem Wasser rausgeholt, und desto langsamer können deine Lüfter laufen.
In Verbindung mit dem Radiator sind selbst die leisesten Lüfter zu hören wenn die Luft sich durch die Lamellen bewegt.

Ich habe für eine Mittelklassegrafikkarte und eine Mittelklasse CPU auf eine Laing DDC mit Metalltop auf Shoggysandwich gesetzt und als Radiator habe ich einen Phobya G-Charger 1080. Die Radiatorfläche ist groß genug, dass ich außer wenn ich spiele, nur 3 Lüfter auf 3,6V laufen lassen muss und mein Rechner bleibt immer noch schön kühl. 35° CPU und 36° Grafikkarte und das ganze Ding ist kaum wahrnehmbar.

Du könntest auf http://www.aquatuning.de/ nachschauen was die einzelnen Bauteile dort kosten und was es kosten würde jedes einzelne durch bessere zu ersetzen. Wenn du gleich von Anfang gute kaufst, kommst du um das doppelt kaufen drum herum.

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Samstag, 30. September 2017, 16:54

Danke für die ganzen hilfreichen Antworten! Was brauche ich denn genau an Einzelteilen für eine Custom Wasserkühlung? Ich blicke da nicht ganz durch mit den ganzen Fittings und verschiedenen Radiatoren und Pumpen etc.. Könnte mir jemand von euch vielleicht eine Liste erstellen? Wäre super nett! Also die PR22-D5 Pumpen/Reservoirkombi würde ich schon ganz gerne benutzen. Was bräuchte ich noch alles?

Loki Elf

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Samstag, 30. September 2017, 17:31

Wenn ich dir einen Rat geben darf ... kaufe dir zuerst das Case und die PC Hardware die verbaut werden soll und bau den ganzen Kram ein. Wenn alles an PC Hardware im Case ist, überlege dir was du an WaKü-Komponenten verbauen möchtest, schau dir an ob du genügend Platz dafür hast und erstelle dir eine Komponentenliste. Die Maße für die einzelnen Komponenten findest du entweder bei den Händlern oder irgendwo im Netz, es gibt eigentlich nichts was noch niemand online gestellt hätte. Und im Netz kannst du dich auch ins Thema WaKü einlesen, was gebraucht wird, was man machen kann und was wenig sinvoll ist aber toll aussieht.

Wenn deine Liste komplett ist und du weist welche WaKü Komponenten wo hin sollen, mach dir Gedanken über die Verschlauchung und fertige dir hierzu eine Skizze an. Hier kannst du jetzt alles einzeichnen was du an Schlauch, Fittings, Winkel, Stutzen etc. brauchst und schaue dann bei den Händlern was dir optisch am besten gefällt. Achte aber darauf das auch technisch alles zueinander passt ... also Schlauchdurchmesser, Gewinde, Materialien etc.

Einen wassergekühlten PC baut man, als Anfänger, nicht an einem Wochenende, dafür benötigt man Zeit und die sollte man sich auch nehmen! Was bringt es schnell fertig zu sein und nachher hakt und tröpfelt es an allen Ecken und Enden? Setz dich nicht selber unter Druck und vor allem ... zerlege nicht deinen alten PC bevor der neue nicht läuft! ;)
Gruß Loki

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Montag, 2. Oktober 2017, 19:26

Sooo, habe jetzt alles für meinen "neuen alten" PC zusammengebaut, außer eben die Wasserkühlung. :D Also Platz habe ich noch REICHLICH im Tower 900. Mein zuvor genanntes "Kit" gibt es wohl auch als "Softtube-Variante", hier zu sehen: https://www.amazon.de/Thermaltake-CL-W11…pacific+pr22-d5

Gibt es da etwas dran zu bemängeln oder wäre das wenigstens schon mal ein Anfang? Ich meine wenn mich alles aus dem Set optisch sehr anspricht und auch technisch nicht gerade schlecht ist, wieso nicht gleich als Set kaufen? :D Zumindest habe ich im Netz nichts schlechtes darüber finden können. :S

Und danke nochmal an alle für die Geduld und die netten Antworten! Bin aus anderen Foren Sachen wie "Wenn du keine Ahnung hast, dann lass es" etc. gewöhnt, daher erstmal ein dickes Lob an die Community hier! :)

Tamlem

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Dienstag, 3. Oktober 2017, 02:38


Das Set ist nicht übel. Aber bei den Sets ist das auch immer so eine Sache, nicht alle Bauteile sind auch was für spätere Verwendung.
Hier ist z.B. der Radiator in Verbindung mit dem Kühler ein Problem, da beide aus unterschiedlichem Material bestehen. Wenn die einzelnen Bauteile unterschiedliches Potential haben, kann es über die Wakü zu Ausgleichsströmen kommen. Das führt über kurz oder lang durch Elektrolyse zur Zersetzung des Radiators. Anti- Korrosionsmittel in der Flüssigkeit hilft, kann das Problem aber nicht komplett beheben.
.


Sorry, aber da muss ich dir mal den Wind aus den Segeln nehmen. Elektrolyse, wie du so schön sagst, ist ein chemisches Trennungsverfahren mittels elektrischem Strom. Kommt hier also mal gar nicht in Frage.
Das was du meinst ist ein Elektronenaustausch zwischen zwei verschieden edlen Metallen. Problem hierbei ist nur, dass dazu ein Elektrolyt (Ladungsträger zwischen den beiden Metallen) nötig wird, der die Metalle anlösen kann. So könnte sich das unedlere Metall mit der Zeit am Edleren ablagern. Wasser ist hierzu allerdings noch lange nicht in der Lage.
Bei den beiden verwendeten Metallen, Kupfer und Aluminium kommt erschwerend hinzu, dass beide relativ schnell eine schützende Oxidschicht ausbilden.
Auf Kurz und Lang, da passiert überhaupt nichts.

PS: anders sähe es natürlich aus, wenn du Säure als Kühlmittel nehmen würdest. Damit könntest du dir eine kleine Battarie bauen. Ebenso ist Korrosionsschutz in einem solchen System relativ überflüssig, da beide Metalle nicht zu Korrosion mit Wasser neigen. Anders ist es natürlich im Auto, wo das Kühlmittel ggf. durch einen Graugus Motorblock fließt.
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Dienstag, 3. Oktober 2017, 17:19

Sorry, aber da muss ich dir mal den Wind aus den Segeln nehmen. Elektrolyse, wie du so schön sagst, ist ein chemisches Trennungsverfahren mittels elektrischem Strom. Kommt hier also mal gar nicht in Frage.
Das was du meinst ist ein Elektronenaustausch zwischen zwei verschieden edlen Metallen. Problem hierbei ist nur, dass dazu ein Elektrolyt (Ladungsträger zwischen den beiden Metallen) nötig wird, der die Metalle anlösen kann. So könnte sich das unedlere Metall mit der Zeit am Edleren ablagern. Wasser ist hierzu allerdings noch lange nicht in der Lage.
Bei den beiden verwendeten Metallen, Kupfer und Aluminium kommt erschwerend hinzu, dass beide relativ schnell eine schützende Oxidschicht ausbilden.
Auf Kurz und Lang, da passiert überhaupt nichts.

PS: anders sähe es natürlich aus, wenn du Säure als Kühlmittel nehmen würdest. Damit könntest du dir eine kleine Battarie bauen. Ebenso ist Korrosionsschutz in einem solchen System relativ überflüssig, da beide Metalle nicht zu Korrosion mit Wasser neigen. Anders ist es natürlich im Auto, wo das Kühlmittel ggf. durch einen Graugus Motorblock fließt.
Elektrolyse ist ein Verfahren zum Trennen von Metallen, bei dem sich z.B. Aluminium von anderen Metallen trennt und an anderem Metallen ablagert. Funktioniert mit Gleichspannung und Wasser. Wird in der Aluminiumgewinnung eingesetzt.

In einer Wasserkühlung haben wir:
1) Eine CPU die mit Gleichspannung betrieben wird,
2) darauf ein aus Kupfer bestehender CPU Kühler,
3) einen Radiator der am Gehäuse angebracht ist.

Die CPU wird mit getakteter Gleichspannung betrieben. Rein von der Theorie her erzeugt jeder Schaltvorgang einen Feldwechsel der in Metallen in der Umgebung zur Spannungsinduktion führen kann. Das Feld ist sehr klein, weil die Spannung sehr klein ist. Der CPU Kühler kann also, sofern er nicht geerdet ist, ein Potential <> 0 haben. Der Radiator ist mit dem Gehäuse verschraubt, liegt demzufolge auf dem gleichen Potential wie das Gehäuse, was unterschiedlich zum Potential des CPU- Kühlers ist. Das ergibt einen Potentialunterschied zwischen zwei mit einem leitfähigen Medium verbundenen Bauteilen der Wasserkühlung.

Durch Produktionsrückstände in den Kühlern, etc. die man niemals rein bekommen kann, sind überall Mineralablagerungen zu finden, die selbst das reinste VE Wasser das man kaufen kann sofort wieder mit Mineralien versetzen sobald es damit in Berührung kommt. Mineralhaltiges Wasser leitet Strom und kann durch den Potentialunterschied zum ableiter ebendieses Potentials werden, wodurch ein elektrischer Strom zum fließen kommt.

Haben wir doch alles da für Elektrolyse.
Allerdings hast du auch nicht ganz unrecht, es ist keine richtige Elektrolyse bei der sich das Aluminium komplett auflöst und am Kupfer anhaftet. Dafür wäre ununterbrochen fließender Gleichstom notwendig.
Wer kann aber sicherstellen, dass sich das Aluminium wieder an genau der Stelle ablagert an der es sich abgelöst hat?

Und für eine Oxidation der Oberfläche braucht man ja eigentlich Sauerstoff. Der einzige Sauerstoff in einer Wasserkühlung ist bereits gebunden demzufolge kann sich keine neue Schicht bilden, wenn sie sich einmal gelöst hat.
Weiterhin gibt es aus dem Anfangstagen der Wasserkühlung genügend Erfahrungsberichte, bin gerade zu Faul zum suchen, aber als ich mit dem ganzen Zeug damals anfing habe ich das gelesen.

In anderen Foren wird darüber auch einiges geschrieben.
https://forum.aquacomputer.de/wasserk-hl…r-und-aluminium

Andere Probleme mit Kühlern
http://extreme.pcgameshardware.de/erweit…-gruenspan.html
https://www.hardwareluxx.de/community/f1…ml#post21464104

Aus eigener Erfahrung kann ich auch einen ähnlich gelagerten Fall liefern. Ich habe dort mal ein halbes Jahr lang in der Messgerätewartung gearbeitet. Musste dabei mehrmals an experminentellen Messgeräten leckende Messzellen- Ummantelungen tauschen. Diese waren aus Aluminium gefertigt, durch das 90° warmes Wasser geleitet wurde um die Messung von Schwankungen der Umgebungsluft abzukoppeln. Teile der Heizeinheit waren aus Kupfer gefertigt. Die Messgeräte liefen während der Arbeitszyklen 24/7 für jeweils 3-4 Wochen, wonach sie gewartet wurden. So oft wie ich da Löcher und schon richtige Krater gefunden habe, wenn ich den Punkt "Abnutzung" auf der Prüfliste untersucht hatte, kann man das nicht mit Ionenaustausch erklären, Das war Elektrolyse.
Das Wasser wurde gefiltert und alles, Reibung von im Wasser befindlichen Partikeln kanns also auch nicht gewesen sein.
Das das ganze aber wie gesagt experimentell war, hat man lieber von Lehrlingen alle 3 Wochen einen oder 2 neue Ummantelungen fräsen lassen anstatt am Ursprungsproblem was zu ändern.


Aber zurück zum Ursprungsproblem:
du brauchst folgende Bauteile:

Zitat

1x CPU Kühler
1x Radiator
1x Pumpe
1x Ausgleichsbehälter
8x Fittings
ca. 2m Schlauch
Kühlmittel
Lüfter

evtl Entkopplung
Ich habe mir erlaubt mal bei Aquatuning einen Warenkorb zusammenzustellen.
CPU Kühler: Aquacomputer Kryos Delrin für Intel Sockel Den benutze ich selbst seit 3,5 Jahren, keine Probleme damit, Nachfolger wäre der Kryos Next
Radiator: Alphacool Nexxos Copper 360 Über die Dicke kann der Radiator auch noch ne Grafikkarte vertragen
Pumpe und Radiator als Kombination: Alphacool D5 Eisbecher KombiIst fast die gleiche Kombination wie du sie im Set hattest
Dadurch würde sich die notwendigen Fittings auf 6 reduzieren: Alphacool Eiszapfen Set Du brauchst rein theoretisch nur das eine Set da du nicht mehr Verschraubungen brauchst
Schlauch: Alphacool Schlauch passend für 13/10 Fittings in Klar 3M 3 Meter für genug Verschnitt ( am Anfang sicherlich nciht verkehrt)
Kühlmittel: Aquacomputer Fertiggemisch Klar Non UV Kann man auch durch anderes ersetzen, ich benutze aber dieses und bin sehr zufrieden
Lüfter: Enermax TB Silence Benutze seit 2012 neun Stück davon, keine Klagen bisher

Entkopplung der Pumpe: Alphacool Riser

Die Preise verhalten sich wie folgend (Stand 03.10.2017)
CPU Kühler 39€
Radiator 104€
Pumpen- Reservoir Kobo 125€
Fittings 33€
Schlauch 11€
Kühlmittel 6€
Lüfter 30€

Entkopplung 3€

Gesamt: 351€ mit und 348€ ohne Entkopplung

Du kannst den Schlauch und die Tüllen auch gegen 16/10 oder 16/13 tauschen, der dicke Schlauch gefällt vielen Leuten besser.
Preis geht dadurch leider auch nach oben, die restlichen Bauteile sind aber genug für Jahrelangen Gebrauch.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Zombie« (3. Oktober 2017, 18:24) aus folgendem Grund: Typo, bearbeitung Bauteilliste


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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 16:00

Hab noch ein Video gefunden das sicherlich hilfreich ist

Corrosion

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Mittwoch, 4. Oktober 2017, 16:32

Das ist ein Aluminium Ventilgehäuse und an dem abgefressenen Rand ist normalerweise ein Elektromagnet angeschraubt, dessen Befestigung aus einem CroMo Stahl besteht. So sieht das ganze aus wenn es, halbwegs geschützt, ca. 10 Jahre unter einem Schienenfahrzeug im Einsatz war.
»Loki Elf« hat folgendes Bild angehängt:
  • ventil.jpg
Gruß Loki

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Donnerstag, 5. Oktober 2017, 21:20

Apogee GTX. Ein Kupferkühler mit Aluminium- Top.
Zerstörter Kühler 1
Zerstörter Kühler 2
(Auf der Google Bildersuche nach Apogee GTX gibt es noch mehr.